18.07.10
Fuschlsee-Crossing 4,2km
Peter "Sailfish" Mayer, ein Charity-Gedanke, Fuschl am See und RedBull waren nicht zuletzt die 4 Hauptgründe um aus einer banal wirkenden Idee, einen Event der Extraklasse zu machen!!
Wenn Peter ruft, dann gibt sich die Schwimm- und Triathlonelite ein Stelldichein. Mit Namen wie Franz Höfer, Christian Friedrik, Daniel Niederreiter, Daniel Herlbauer, Gerald Horvath oder auch Alun Woodward war die Startliste sehr prominent besetzt.
Mit dem Bus gings nach Hof, ans andere Ende des Sees, um dann entlang der Bojen (oder einer vermeintlich besseren Route) zurück zum Strandbad zu schwimmen. Dort empfingen einem gewohnte Moderations-Stimmen der IM-Szene, tolle Musik, zahlreiche Fans und ein Zielbuffet, das seinesgleichen sucht!
Gestärkt mit Säften vom roten Bullen, unmengen frischem Obst und Energie-Nahrung wurde zusammen mit den anderen Startern über die kürzeste Strecke sowie die erbrachten Leistungen philosophiert.
Die Zeit dafür war jedoch knapp, denn ab 19:00Uhr war eine mega Buffet sowie eine "Grillstraße" aufgebaut, um die Sportler während und nach der Siegerehrung zu verköstigen. Das Ganze natürlich "Alles Inklusive"!!
Nicht zuletzt wegen der ganzen gebotenen Leistungen waren nahezu alle Athleten sowie deren Begleitpersonen am Abend noch anwesend. In entspannter Atmosphäre ließ man den Tag sowie einen wahrlich perfekten Event im Strandbad Fuschl ausgeklingen.
Und das Beste: Wie schon erwähnt das Ganze für einen guten Zweck!!
(siehe Link -> Charity)
Ach ja, und wie ging's mir dabei:
Ich selbst bin ja noch nie so lange bzw. so weit geschwommen - vor allem um mal mit den zahlreichen Ironman-Finishern mitfühlen zu können, war dieser Bewerb für mich eine tolle Erfahrung.
Die ersten 1,5km liefen echt geschmeidig - tolles Tempo, guter Rhythmus und ziemlich relaxed. Irgendwann dann wurde es aber "fad" und ich blickte auf die Uhr um mir die vermeintliche Bestätigung der "Halbzeit" zu holen -> ui, von Halbzeit keine Spur, eher erstes Drittel - Sch*** dachete ich, noch so lange,...
Ab dann wurde es "zach" - das ewige gerade aus schwimmen und die Tatsache, dass das Zielufer einfach nicht näher kam war eine Herausforderung für meine Motivationskünste.
Irgendwie vergeht aber im Leben bekanntlich jede Durststrecke und so sah auch ich nach 1h und 7 Minuten den Zielbogen aus der Nähe.
Mit der Zeit selbst bin ich zufrieden, denn bedenkt man die Tatsache, dass ich sicher nicht die kürzeste Linie wählte und relativiert man das Ganze mit dem "Rückenwind" (Strömung) so würde dies eine Zeit von ziemlich genau 1er Stunde auf 3,8km ergeben,...
PS: Wenn ich ehrlich bin, dann machen mir jedoch 1,5km in 22Minuten mehr Spaß,... :-)




